SPD Tamm

Politischer Kabarettabend mit Simone Solga

Freitag, 15.03.2013, 19:30 Uhr. Ort: Kelter Tamm (Kirchenplatz 4)

"Bei Merkels unterm Sofa"

Kartenbestellung: VVK: 07141/605583

Kartenvorverkauf: Schreibwaren Kellerstrass (Tamm, Hauptstraße 92/1),
Flora-Apotheke (Tamm, Ulmer Str. 12/2)
oder per E-Mail an m.stockmeier@gmx.de

(VVK 15 Euro, AK 18 Euro)

Kontakt: Gerhard Jüttner, Schorndorfer Weg 36, 71732 Tamm

Weitere Infos: http://www.simonesolga.de/index

 

Tammer Gespräch

„… und plötzlich hatten wir eine Krise“

Erst stürzten Banken, dann gerieten ganze Staaten ins
Straucheln: Die Finanz- und Schuldenkrise bestimmt das
politische Geschehen in Europa. Viele Menschen machen
sich Sorgen über die Stabilität des Geldes, und zwar heute
und morgen. Und: wie weit treibt uns die Verschuldung
in eine Handlungsunfähigkeit des Staates.

Immer wieder wird in der öffentlichen Diskussion die Frage gestellt, ob nach den Ereignissen
der letzten Monaten der Euro scheitern könnte. Dabei ist der Preis, den Deutschland für dieses Scheitern zu zahlen hätte, kaum bezifferbar. Was wenig berücksichtigt wird: Es träfe nicht nur Staat, Banken und Sparer, sondern auch Industrie und Mittelstand in Deutschland. In den vergangenen Jahren mühsam gesicherte Arbeitsplätze wären gefährdet.
Aber nur wenn die Ursache der Staatsverschuldung in der Finanzmarktkrise erkannt, nur wenn die Abwärtsspirale aus Verschuldung und Rezession, Hoffnungslosigkeit und Protest durchbrochen, nur wenn Konsolidierung durch nachhaltiges Wachstum gestützt wird, kann Europa die Schuldenkrise überwinden.
Ist die Politik in der Lage, dafür tragfähige Antworten zu finden? Wie sieht die Strategie zur Bewältigung der Finanzkrise aus? Und welche Kosten können auf uns zukommen?
Mit dem finanzpolitischen Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion, den Heidelberger Bundestagsabgeordneten Lothar Binding haben wir einen kompetenten Experten zu Gast.

Vortrag und Diskussion zu den Themen Wirtschaftskrise, Eurokrise, Staatsverschuldung
mit Lothar Binding (MdB, Finanzpolitischer Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion)

am Mi., 06. Februar 2013, 19.00 Uhr im Restaurant Egelsee (71732 Tamm, Alter Weg 18, http://www.hotel-egelsee.de/)

 

Hilde Mattheis beim Tammer Gespräch

Die SPD müsse wieder sozialer werden, das war die Erkenntnis, die die Zuhörer des diesjährigen Tammer Gesprächs mitnahmen. Darunter waren nicht nur zahlreiche Genossen aus Tamm, den umliegenden Gemeinden oder Mitglieder der Afa, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, die ihre monatliche Sitzung für diese Veranstaltung extra nach Tamm verlegt hatten. Auch Bürgermeister Roland Zeller hatte den Tammer Genossen an diesem Mittwochabend einen Besuch abgestattet und sich im Gespräch mit Sitznachbarn als Anhänger Gerhard Schröders bekannt, wobei er dessen Engagement beim russischen Energieriesen „Gazprom“ jedoch scharf kritisierte.
Mit der Politik Gerhard Schröders ging die Referentin Mattheis an diesem Abend hart ins Gericht. Sie sei einem neoliberalen Zeitgeist aufgesessen, was dazu führte, dass sie SPD ihren eigentlichen Markenkern, nämlich den der sozialen Gerechtigkeit aus den Augen verloren hätte. Mattheis wies auf die zunehmende Armut am unteren Rand der Gesellschaft hin, die eine direkte Folge von Schröders Agenda- Politik sei.
Auf der anderen Seite sei jedoch das Privatvermögen in Deutschland seit 1992 von 4,6 auf über 10 Billionen Euro gestiegen, was die enorme Staatsverschuldung deutlich übersteige. Und dabei war sie bei der Hauptaussage ihres Vortrages, warum würden eigentlich nicht die privaten Vermögen stärker zur Verantwortung gezogen – Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, Kapitalertragssteuer waren hier die Stichworte - anstatt nur immer bei den Ärmsten der Armen zu sparen.
Den Fiskalpakt, den die Politik Angela Merkels im Sommer zur Abstimmung stellte, hatte die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis in der Abstimmung im Bundestag abgelehnt. In Tamm begründete sie , warum eine Schuldenbremse ihrer Meinung nach die Handlungsfähigkeit des Staates einschränke und damit die „Zukunft unserer Kinder“, so der Titel ihres Vortrages, gefährde.
Schulden machen sei für den Staat nicht nur ruinös, wenn man bedenet, dass Schulden durchaus auch Investitionen in die Zukunft sein könnten. So spare der Staat an der falschen Stelle, wenn er im Bildungsbereich nicht investiere. Das sei im privaten Bereich schließlich auch so. Ein Kind, das von den eigenen Eltern in der Ausbildung gefördert werde, könne mehr für die Altersvorsorge beitragen, als wenn diese Ausbildung von den Eltern verweigert werde.
In diesem Zusammenhang kam Hilde Mattheis auch auf die Rolle der Banken zu sprechen. Auf erregte Einwände einiger Zuhörer, der Staat würde sich durch immer wiederkehrende Rettungsschirme für Banken oder Griechenland irgendwann handlungsunfähig machen, sprach sie sich für eine stärkere Kontrolle des Investmentbankengeschäftes aus. Darin ist sich die Parteilinke mit dem neuen Kanzlerkandidaten Steinbrück einig.
Und auch Bürgermeister Zeller dürfte an diesem Abend zufrieden nachhause gegangen sein. Die Aussicht, dass sein Gemeindesäckel nicht nur einem strengen Spardiktat ausgesetzt ist, sondern dass es Alternativen zur aktuellen Regierungspolitik gibt, versprechen nicht nur ihm eine interessanten Wahlkampf.

 

Tammer Gespräch

Die Tammer SPD lädt ein zum Tammer Gespräch 2012:

noch ein Jahr, dann ist wieder Bundestagswahl. Dieses Jahr sollten wir
nutzen, um in einem Jahr Schwarz-Gelb ablösen zu können. Nutzen, indem
wir gute Politik für die Menschen in unserem Land machen. Nutzen, indem
wir den Menschen erklären, dass soziale Politik nur mit der SPD geht.
Eine Gelegenheit hierzu wird am Mi., 10. Oktober 2012, 19 Uhr sein im
Restaurant Egelsee (Alter Weg 18, 71732 Tamm) beim Tammer Gespräch mit
Hilde Mattheis (MdB) zum Thema "Schuldenbremse - gefährdet sie die
Zukunft unserer Kinder?".
Mit der Ulmer Bundestagsabgeordneten und gelernten Realschullehrerin Hilde Mattheis haben wir ein echtes politisches Schwergewicht zu Gast in
Tamm: Seit 2002 sitzt Hilde Mattheis im Bundestag, seit 1997 amtiert sie
als stellvertretende SPD-Landesvorsitzende, von 1999 – 2007 war sie
außerdem Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen (AsF)
. Seit November 2011 ist sie Vorsitzende des Forums
Demokratische Linke 21
, einem Zusammenschluss linker Sozialdemokraten.
In der SPD-Bundestagsfraktion leitet Hilde Matheis die Arbeitsgruppe
„Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration“. Am 29.06.2012 hat
Hilde Mattheis gemeinsam mit weiteren SPD-Fraktionsmitgliedern im
Deutschen Bundestag gegen den Fiskalpakt gestimmt.
Der 10. Oktober verspricht also ein sehr interessanter Abend zu werden.
Wir würden uns sehr freuen, Dich und möglichst viele Genossinnen und
Genossen, Anhänger und Freunde der SPD sowie weitere Interessierte bei
dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

 

„Gerechte Löhne – Soziale Sicherheit“

Di., 01.05.2012: Maikundgebung des DGB Baden-Württemberg „Gerechte Löhne – Soziale Sicherheit“
10.00 Uhr, Forum / Bärenwiese: Auftaktkundgebung – Begrüßung durch die IG-Metall-Jugend
10.30 Uhr: Jobparade – Demonstrationszug durch die Ludwigsburger Innenstadt. Bei der Zwischenkundgebung spricht Jana Seppelt (ver.di Stuttgart)
11.30 Uhr, Marktplatz: Kundgebung mit Frank Iwer (IG Metall Stuttgart)
anschließend Marktplatzfest mit der Musikgruppe „Smithy und das andere“, Bewirtung und Infoständen