Veranstaltungen
und seinem Programm "Emfatih". Am Samstag, 19. November 2016 um 20:00 Uhr in der Tammer Kelter (Einlass 19:30 Uhr).
Fatih Cevikkollu ist bekannt aus dem Fernsehen, u.a. "Die Anstalt", "Satiregipfel", "TV Total". Karten gibt es ab sofort bei der Tammer SPD und bei der Rathaus- und der Flora-Apotheke. VVK: 16.-- €, Abendkasse: 18.-- €.
Siehe auch: http://billet.to/s/FatihCevikkollu
Infos dazu auch unter: http://fatihland.de/fathiland/
Sabine Essinger und Eckhard Grauer:
"Wir wollten niemals auseinandergehn"
am Samstag 29.03.2014 um 20:00 Uhr in der Tammer Kelter (Einlass 19:30 Uhr).
Karten sind ab sofort für 14 Euro bei
- der Flora- Apotheke in Hohenstange
- und der Rathaus- Apotheke beim Bahnhof erhältlich.
An der Abendkasse kosten die Karten dann 16 Euro.
Infos auch unter: www.sabine-essinger.de
Am 5. Mai konnten die vier SPD-Ortsvereine aus Asperg, Markgröningen,
Möglingen und Tamm den ehemaligen Berliner Regierenden Bürgermeister
Walter Momper zu einem Festvortrag zu*"150 Jahren Sozialdemokratie"
*begrüßen.
Neben interessanten Details aus den Wendetagen im Jahr 1989 aus Sicht
des damaligen Regierenden Bürgermeisters zeichnete Walter Momper
insbesondere ein Bild der ältesten deutschen demokratischen Partei, das
vom unablässigen Ringen um Freiheit gekennzeichnet war. Besonders hob er
die Verdienste von Otto Wels hervor, der 1933 als Vorsitzender der
SPD-Reichstagsfraktion schon unter den Zeichen des NS-Terrors eine
mutige und unvergessene Rede gegen die Abschaffung von Demokratie und
Menschenrechten hielt. „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre
nicht.“ - mit diesen Worten war Otto Wels damals der einzige, der noch
für Recht und Freiheit im Deutschen Reichstag eingetreten ist.
Ausführlich ging Walter Momper auch auf das Wirken von Willy Brandt ein,
der durch die Aussöhnung mit dem Osten nach dem zweiten Weltkrieg
maßgeblichen Anteil an der 20 Jahre nach der neuen Ostpolitik möglichen
Wiedervereinigung hatte. Besonderen Augenmerk galt dabei aber auch dem
stetigen Bemühen Willy Brandts um Freiheit und Demokratie und die erst
in seiner Ära begonnene Aufarbeitung der NS-Verbrechen in
Westdeutschland. Momper verwies auf den Ausspruch von Willy Brandt, dass
das Erreichte nie dauerhaft sei und stets neu erkämpft werden müsse.
Dies gelte in Zeiten der Globalisierung umso mehr für die soziale
Gerechtigkeit; aber auch eine lebendige Demokratie sei unter dem Diktat
der Finanzmärkte stark bedroht.
Neben dem Ruhmesblatt der Rede von Otto Wels erwähnte Walter Momper auch
das 1918 durch die Sozialdemokratie erstmals in Deutschland neu
eingeführte Frauenwahlrecht und die bis heute nicht vollendete Aufgabe
der Gleichberechtigung der Frau. Angesichts Herdprämie und anhaltendem
Widerstand gegen wirkliche Gleichberechtigung der Frauen auch in der
Wirtschaft sei die Sozialdemokratie nach wie vor gefordert.
110 Besucher fanden am 15.03.2013 den Weg zum politischen Kabarett mit Simone Solga - und haben es bestimmt nicht bereut. Solga zündete ein politisches Feuerwerk; dass ihr Programm trotz zunehmender Politikverdrossenheit funktioniert, liegt an ihrem etwas anderen Blickwinkel. Dabei fährt sie nicht die Schiene "weniger Inhalt, mehr Blödelei" oder mehr "Kabarett, weniger Comedy", sondern fesselt ihr Publikum mit intelligent gestrickter Wortakrobatik. Nach einem gekonnten Abschluss des gut zweistündigen (!) Programmes bedankte sich das Publikum mit überschäumdndem Beifall für einen herausragenden Kabarettabend. Gerhard Jüttner, der die Künstlerin mit einer Tüte unsreres schwäbischen Grundnahrungsmittels Spätzle verabschiedete, versprach: Simone Solga darf bestimmt wieder einmal die Tammer so gekonnt unterhalten wie an diesem kurzweiligen Freitagabend.
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