SPD Tamm

Hitze macht deutlich: Klimafolgenanpassung muss alle Ortsteile erreichen

 

Die aktuelle Hitzewelle zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, Tamm auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Auf dem Rathausplatz wurde bereits reagiert; Sonnenschirme spenden Schatten, die Wasserspiele laden zum Abkühlen ein, und der Wasserspender wird rege genutzt.

Doch auch auf der Hohenstange, rund um die Wassertürme und das Einkaufszentrum leben Menschen - und sie haben im Moment keine Möglichkeit, der Hitze zu entkommen. Keine Beschattung, kein Wasser, nicht mal eine Bank zum Ausruhen, Gerade ältere Menschen, Familien mit Kindern und Menschen ohne Auto sind auf solche Angebote im öffentlichen Raum angewiesen.

Klimafolgenanpassung muss alle Stadtteile erreichen. Die Stadt Tamm ist gefragt, auch die Hohenstange in die Planung von Hitzeschutzmaßnahmen einzubeziehen - mit Sitzmöglichkeiten im Schatten, einem Trinkwasserspender oder einer Sprühnebelanlage. Erste Schritte sind möglich, und sie sind nötig. 

 

Verkehrssicherheit für Fußgänger

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer-innen ist uns wichtig. Bereits 2022 hat
die SPD- Fraktion den Antrag zur Durchführung eines Fußgängerchecks in
Tamm gestellt. Leider konnten keine Fördermittel gewonnen werden. Deshalb
beantragten wir, dass im Zuge der Haushaltberatungen 2024 ein
Fußgängercheck auf Kosten der Stadt durchgeführt werden solle. Leider ist
dieses Anliegen zur Verbesserung der Fußgängersicherheit bisher nicht
vorangekommen. Dabei steigt die Anzahl der Fußgänger stetig und gerade
ältere Menschen und Kinder sind auf sichere Wege angewiesen.
Zur Verkehrssicherheit gehört aber ebenso das Ausweisen verkehrsberuhigter
Zonen. Die SPD hat hier ebenso am 22.01.2024 einen Antrag gestellt.
Zwischenzeitlich wurde ein Verkehrsplaner beauftragt die Situation östlich der
Tübinger Straße zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden im Mai 2025 dem
Gemeinderat präsentiert. Wir hoffen auf eine zeitnahe Umsetzung durch
Beschilderung und Markierungen der Parkflächen. Diese Maßnahmen sind auch
ohne Baumaßnahmen oder großen finanziellen Aufwand möglich und bieten
allen Anwohnern dieser Wohnbereiche die notwendige Sicherheit.

 

Stellungnahme der SPD-Fraktion

Der Gemeinderat vergab die Planung für eine 4 m hohe, ca. 80 000 € teure, Lärmschutzwand am vorgesehenen Kleinspielfeld der Grundschule Hohenstange.

Wir, Stadträte der SPD und der SPD-Ortsverein, halten dies in der momentanen finanziellen Lage für nicht akzeptabel.

Bei der Schule handelt es sich um eine reine Grundschule, und deshalb sollte die Schule auch bewusst Spielangebote für Grundschulkinder anbieten. Viele der Kinder halten sich ganztägig in der Schule auf und sollten im Schulgelände dann auch Angebote überwiegend für ihre Altersstufe vorfinden.

An allen Eingängen zum Schulhof stehen Schilder, auf denen der Aufenthalt auf dem Schulbereich bewusst begrenzt ist. Es dürfen nur Kinder bis 12 Jahre außerhalb des Unterrichts bis 20.00 Uhr dort spielen.

Das Argument des Lärmschutzes spielt bei herkömmlichen Spielgeräten keine Rolle, da Kinderlärm nicht als „Lärm“ im eigentlichen Sinne gilt. Auch war vor dem Neubau der Schule an dieser Stelle bereits ein Spielplatz.

Um dem Schutz der Anwohner Genüge zu tun, würde es unserer Meinung nach reichen, die Spielfeldtore beweglich zu gestalten. Diese könnten dann nach dem Sportunterricht entfernt werden.

Plätze für Fußballspiele, auch für altere Jugendliche, gibt es in Tamm in relativer Nähe bereits.

Wir sind gespannt, was die Planung ergibt, und hoffen, dass dann nochmals über eine Alternative nachgedacht wird.

 

Wahlergebnisse unserer Kandidierenden

Vielen Dank für Ihre Unterstützung der SPD bei den Kommunal-, Kreis-, Regional- und Europawahlen. 

Hier die Ergebnisse im Einzelnen (Quelle: Homepage Stadt Tamm)

Gemeinderat:

1.Esther Krain                       1.848 Stimmen - 14,81 % damit direkt in den Gemeinderat gewählt

2. Alexander Maier               1.550 Stimmen - 12,43 % damit direkt in den Gemeinderat gewählt

3. Maya Stockmeier             1.425 Stimmen - 11,42 %

4. Katja Strohbach                  941 Stimmen -   7,54 % 

5. Lasse Stockmeier               750 Stimmen -   6,01 %

6. Peter Schwenzer                743 Stimmen -   5,96 %

7. Hans-Joachim Strohbach  660 Stimmen -   5,29 %

8. Marius Schwenzer             563 Stimmen -   4,51 %

9. Thomas Schwidder           542 Stimmen -   4,35 %

10. Florian Braun                   530 Stimmen -  4,25 %

11. Michael Märkle               521 Stimmen -  4,18 %

12. Sabine Konnerth            475 Stimmen -  3,81 %

13. Günther Hofmann         372 Stimmen -  2,98 %

14. Harald Konnerth            352 Stimmen - 2,82 % % %

15. Michel Hoffmann           343 Stimmen -  2,75 %

16. Martina Maria Heinz      332 Stimmen - 2,66 %

17. Werner Stephan              295 Stimmen -  2,36 %

18. Wolfgang Erwin Heinz     232 Stimmen -  1,86 %

 

Kreistag:

1. Peter Schwenzer            593 Stimmen - 25,70 %
2. Nicole Furtwängler        566 Stimmen - 24,53 %
   
3. Lasse Stockmeier           488 Stimmen - 21,15 %      
4. Andrea Vöhringer          262 Stimmen - 11,36 %      
5. Harald Konnerth            246 Stimmen - 10,66 %      
6. Jörge Fröscher                152 Stimmen -  6,59 %      
       
 

Bericht von der Ortsteilbegehung in „Alt-Tamm“

Am Samstag, den 11. Mai trafen sich die SPD-
Gemeinderatsfraktion und Kandidierende und interessierte
Bürger*innen auf dem Rathausvorplatz.
Thema war zuerst die südliche Bebauung gegenüber dem
Rathaus, als neue Ortsmitte. Die Planungen wie der Umzug
der Bücherei in die neu entstehende Mitte, sowie Räume für
die Verwaltung und einen grünen Innenhof zur Nutzung für
alle Bürgerinnen wurden vorgestellt

Für den Rathausplatz sind ebenfalls Veränderungen vorgesehen und die Teilnehmenden an der Begehung brachten weitere interessante Vorschläge zur Aufenthaltsverbesserung ein, die wir gerne aufgreifen wollen und in den Gemeinderat zur weiteren Planung mit einbringen werden.

Weiter führte der Weg entlang der Hauptstraße zum Alten Rathaus. Hier wurde die mögliche zukünftige Nutzung des alten Rathauses und mit Blick auf die Feuerwache, deren Abriss und Neubau in der Kirschenau erklärt.

Anschließend auf dem Kelterplatz angekommen, umgeben von den 3 geschichtsträchtigen Bauwerken wie der Kirche, der Kelter und der derzeitogen Bücherei wurde, zum Teil im Schatten der Linde, sinniert und überlegt, wie Bücherei und Kelter in den kommenden Jahren genutzt werden könnten.

Der letzte Abschnitt des Weges führte alle zum neuen Johannes-Brenz-Haus und danach als Abschluss zur neu gebauten Kita Silcherstraße, deren Eröffnung für Juni geplant ist.

Es war wieder ein sehr informativer Vormittag, mit regem Austausch untereinander.