Eingeladen hatten die SPD-Ortsvereine Möglingen, Markgröningen , Asperg und Tamm zusammen mit Bürgermeister Roland Zeller und den Fördervereinen der beiden Tammer Grundschulen. Gekommen waren interessierte Bürger, Gemeinde- und Stadträte der vier Kommunen und viele Eltern der Schulen und Kindergärten. Der Einladung folgten auch die Leiter von Schulen und Kindergärten rund um den Hohen Asperg und die Direktorin des Staatl. Schulamts Ludwigsburg, Frau Traub.
Nach der Begrüßung durch den Tammer SPD- Kreisrat Gerhard Jüttner, den Tammer Bürgermeister Zeller und Rektor Seidler als Gastgeber stellte sich Frank Mentrup vor: Der Vater von vier Kindern und Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie ist seit 2006 Mitglied des baden-württembergischen Landtags und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Mit der Regierungsübernahme von GRÜNEN und SPD in Baden-Württemberg wurde er Politischer Staatssekretär im Kultusministerium. Es galt nun, die Reformvorhaben durchzusetzen, die in den Koalitionsvereinbarungen festgelegt worden waren. Es zeigte sich bald, dass für viele notwendige Veränderungen, auf welche die Schulträger und viele Eltern und Schulen gewartet hatten, erst das Schulgesetz geändert werden muss.
Für die Gesetzesänderungen muss mindestens 1 Jahr veranschlagt werden. Deshalb müssen alle Reformvorhaben gleichzeitig auf den Weg gebracht werden. Das betrifft vor allem die Einführung von Gemeinschaftsschulen, die in kleinen Gemeinden, deren Schulstandort gefährdet war, gewünscht und begonnen, aber von der Vorgängerregierung nicht genehmigt worden waren. Diese ca. 30 Schulen im Hohenlohe- und im Bodenseegebiet dürfen als Schulversuch jetzt offiziell beginnen, alle anderen Schulträger sollten jetzt ihre Anträge stellen.
Die Wiedereinführung des 9-jährigen Gymnasiums soll 2012 zuerst als Schulversuch an 44 Standorten starten, wofür seitens der Hans-Grüninger-Gymnasiums Markgröningen aus sofort Interesse bekundet wurde.
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